Nachlese

Moderne Landwirtschaft in Russland und die Rolle der Bayer AG

Für die Vortragsveranstaltung am 12. März 2020 konnten wir Herrn Holger Elfes, Pressesprecher der Bayer AG für das Geschäftsfeld Crop Science, als Redner gewinnen. Herr Elfes schlug einen großen Bogen von der Geschichte in die Moderne: Der weltweit in 87 Ländern tätige Bayer-Konzern mit mehr als 100.000 Beschäftigten ist nämlich schon seit 1876 in Russland aktiv, als er dort eine Farbenfabrik gründete. Die Aktivitäten der Agrarsparte mussten jedoch noch lange auf sich warten lassen. Russland – über Jahrzehnte hinter dem „eisernen Vorhang“ – verfolgte im Bereich der Agrarwissenschaft mit dem sog. Lyssenkoismus einen Sonderweg, der im Westen bereits bekannte Regeln der Genetik ablehnte – die Entwicklung auf diesem Gebiet hielt dies um Jahrzehnte auf. Nunmehr ist Bayer mit allen drei Geschäftsfeldern in Russland vertreten – neben Consumer Health und Pharmaceuticals eben auch der „Crop Science“ genannte Landwirtschaftsbereich, der kräftig bei der Modernisierung der russischen Landwirtschaft mittun soll. Mit mehr als 200 Mio. EUR pro Jahr trägt Crop Science jedenfalls schon erheblich zum Umsatz bei.

Voraussetzung der Tätigkeit im geplanten Rahmen war die Genehmigung der russischen Kartellbehörde zur Übernahme des US-Saatgutkonzerns Monsanto. Diese wurde unter Bedingungen gestellt. Dazu gehörte, dass Bayer in Russland ein Forschungszentrum aufbaut und bestimmtes Know-How mit russischen Agrarunternehmen teilt. Damit dürfte Russland Versorgungssicherheit und Importsubstitution im Blick haben und sogar hoffen, sich zur Exportnation für landwirtschaftliche Produkte mausern zu können, wo es derzeit jedenfalls unter den „Top 10“ noch keine Rolle spielt.

Heute steht der Aufbau einer Produktion von Pflanzenschutzmitteln im russischen Gebiet Lipetsk an, die Anfang 2020 von der Gebietsverwaltung genehmigt wurde. Und noch etwas konnten wir von Herrn Elfes erfahren: Der Friedensnobelpreisträger des Jahres 1970, Norman Borlaug, erhielt diese Ehrung für seinen Beitrag zur Entwicklung einer modernen Landwirtschaft, mit dem er einer Milliarde Menschen das Leben gerettet habe und nicht etwa durch politische Aktivitäten. Wir danken Herrn Elfes für die spannenden Einblicke in die dynamische Entwicklung des Landwirtschaftsbereichs des Dax-Konzerns Bayer in Russland.

(Text: Dr. Rainer Birke, Fotos: Zarina Alborova)

Christoph Janning: Beschäftigung von Nicht-EU-Ausländern und das Arbeitsrecht

Herr Christoph Janning, Fachanwalt für Arbeitsrecht bei PKF Fasselt Schlage, hielt am 13. Februar 2020 in dem Anfang 2019 im attraktiven Düsseldorfer Sky Office am Kennedydamm 24 neu eröffneten Standort der Wirtschaftsprüfungs- Steuerberatungs- und Rechtsberatungspraxis einen Vortrag darüber, in welchem rechtlichen und praktischen Rahmen Nicht-EU-Ausländer in Deutschland eine Arbeit aufnehmen können. Begrüßt wurden wir zuvor von Managing Partner Herrn Christian Müller-Kemler, der uns auch seine Gesellschaft sowie deren Russia & CIS Desk vorstellte. Herr Janning berichtete in seinem anschließenden Vortrag, dass Menschen aus dem Herkunftsstaat Russland bei der Arbeitsimmigration zahlenmäßig eine wichtige Rolle spielen. Ob eine Arbeitsaufnahme in Deutschland tatsächlich möglich ist, hängt davon ab, ob der Aufenthaltstitel des zulässt. Insgesamt gibt es davon sieben Arten in Deutschland, die ein ganz unterschiedliches „Potenzial“ haben, nämlich Visum, Aufenthaltserlaubnis, Blaue Karte EU, ICT-Karte, Mobiler-ICT-Karte, Niederlassungserlaubnis sowie Erlaubnis zum Daueraufenthalt – EU. Diese sollte sich der Arbeitgeber genau ansehen. Denn die Arbeitsaufnahme ist nur in dem Rahmen zulässig, den der jeweilige Aufenthaltstitel ausweist, der dem Bewerber im konkreten Fall erteilt wurde. Besonders interessierten unsere Mitglieder und Gäste die Möglichkeiten des am 1. März 2020 in Kraft tretenden Fachkräfteeinwanderungsgesetzes. Dieses erlaubt Personen mit Hochschulabschluss oder einer qualifizierten Berufsausbildung mit einer Ausbildungsdauer von mindestens zwei Jahren die Arbeitsplatzsuche für die Dauer von bis zu sechs Monaten und die Arbeitsaufnahme in Deutschland, sofern die Voraussetzungen vorliegen, zu denen die Anerkennung der ausländischen Qualifikation gehört. Ganz wichtig für die Praxis ist dabei, dass nicht mehr vor jeder Einstellung einer Fachkraft aus einem Drittstaat abgeklärt werden muss, ob nicht auch ein inländischer oder europäischer Bewerber zur Verfügung stünde. Dass der Fachkräftemangel ein Problem ist, konnte nicht nur Herr Janning aus seiner beruflichen Praxis und seinem Umfeld berichten. Wir bedanken uns bei unserem Gastgeber PKF und bei Herrn Janning für die Einladung und den sehr informativen und praxisrelevanten Vortrag.

(Text: Dr. Rainer Birke, 14.02.20, Fotos: Zarina Alborova)

Russland-Koordinator der Bundesregierung Dirk Wiese im Industrieclub Düsseldorf

Am 9. Januar 2020 war Dirk Wiese, MdB, zu Gast bei einer Diskussionsveranstaltung im Industrieclub Düsseldorf, zu dem der Deutsch-Russische Wirtschaftsclub e.V. Düsseldorf gemeinsam mit dem Europe Direct Informationszentrum Düsseldorf eingeladen hatte. Es ging um das Verhältnis Russlands zur Europäischen Union. Herr Wiese berichtete zu den seit 2018 als Koordinator für die zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit mit Russland, Zentralasien und den Ländern der Östlichen Partnerschaft gesammelten Erfahrungen und gab eine aktuelle Einschätzung zur deutsch-russischen Nachbarschaft. Bei der Außenpolitik bewege man sich in kleinen Schritten voran. In diesem Zusammenhang wies er auch auf das anstehende Treffen von Merkel und Putin hin. Hinsichtlich der Ukraine hob er hervor, dass unter dem neu gewählten Präsidenten Zelensky vieles möglich sei, was bei Poroshenko nicht vollstellbar war. Was die europäischen Sanktionen angeht, machte er geltend, dass die deutsche Wirtschaft sich vielfach auf die Situation eingestellt habe und würdigte Einschränkungen in Russland vor Ort ebenfalls als Hemmnis von erheblichem Rang. Mehr Sorgen würden ihm die einseitigen US-Sanktionen bereiten. Soweit das Anliegen des Vortrags darin bestand, zum Dialog der Zivilgesellschaft zu ermutigen, wurden buchstäblich Eulen nach Athen getragen, wie sich in der langen und teilweise kontroversen Diskussion zu Integrationspolitik, Außenpolitik, Wirtschaft, Recht, Kultur und auch Küche zeigte. Der 36-jährige Volljurist Wiese warb für den geduldigen Dialog und wurde auch nicht müde, an die Vision der deutschen Bundesregierung vom Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok zu erinnern. Auf die Frage des DRW-Vorsitzenden Sergej Münch, ob er Russlandversteher sei, antwortete Wiese, er sei weder dies noch „außenpolitischer Falke“. Er wolle vielmehr dafür sorgen, dass man von einseitigen Positionen, die es ebenso in Russland gibt, wegkomme.

(Text: Dr. Rainer Birke /Vorstand DRW e.V., 10.01.20)

Russian Seasons 2019 in Deutschland

In seinem gestrigen Vortrag berichtete Ilja Roschkow, 2. Botschaftssekretär des Referats Kultur und Medien der Russischen Botschaft in Berlin, den Mitgliedern und Gästen unseres Clubs von einer gelungenen Durchführung der dritten Auflage der „Russian Seasons“ in Deutschland. Das mit Superlativen glänzende internationale Projekt, das von der russischen Regierung und dem Ministerium der Kultur der Russischen Föderation initiiert und unterstützt wurde, stand in diesem Jahr unter dem Symbol eines schwarz-rot-goldenen Feuervogels. In mehr als 450 Veranstaltungen in 80 Städten wurde aufgeboten, was Rang und Namen hat. Die beeindruckende Liste der über 90 teilnehmenden Einrichtungen liest sich wie ein Who is Who der russischen Kulturlandschaft und mindestens 5 Millionen Besucher lassen erkennen, dass die Veranstalter mit dem Thema russische Kultur bei den Deutschen und natürlich auch bei den in Deutschland lebenden Russen ganz den Nerv getroffen haben. Was die Heimatstadt unseres Wirtschaftsclubs Düsseldorf angeht, war die Erinnerung an das Galakonzert der mit stehenden Ovationen gefeierten Moskauer Helikon-Oper bei Anwesenheit lokaler Prominenz einschließlich unseres Oberbürgermeisters Thomas Geisel am 28. Oktober noch recht frisch. Unter den Gästen der gestrigen Vortragsveranstaltung waren viele, die ebenfalls professionell mit Kunst und Kultur zu tun haben und welche die Gelegenheit gern ergriffen, die russische Botschaft in ihrem Engagement zu bestärken, aber auch auf ihre eigenen Projekte hinzuweisen. Ob der Funke denn wirklich so übergesprungen sei, dass die Veranstalter voll und ganz zufrieden sind, wollte ein kritischer Frager wissen. Herr Roschkow meinte nachdenklich, dass das Echo in den deutschen Medien – anders als im Vorjahr in Italien – bisher doch verhalten gewesen sei. Dies wurde lebhaft diskutiert. Dabei wurde auch deutlich, dass neben dem Großprojekt Russian Seasons, das von der Annahme getragen wird, dass auch Kultur ein Faktor ist, der die zwischenstaatlichen Beziehungen beeinflusst, jedenfalls genug Raum und auch ein spürbares starkes Bedürfnis für professionelle unabhängige und kritische russische Kunst und Kultur vorhanden ist. Dass der gesellschaftliche Dialog in Zeiten gespannter politischer Verhältnisse dringend auch die Kultur benötigt, war im Vortrag ebenso wie in der lebhaften Erörterung im Anschluss unisono unterstrichen worden. So danken wir Herrn Roschkow als Vertreter der Botschaft der Russischen Föderation für die in seinem sympathischen Vortrag sowie im Anschluss daran gewährten, aufschlussreichen Blicke hinter die Kulissen der deutschen Russian Seasons des Jahres 2019.

(Text: Dr. Rainer Birke, 13.12.19)

NOVEMBER: NETZWERK-DRW-CLUBABEND

Im Rahmen Ihrer Geschäfts- und Fortbildungsreise „Industrie 04“ begrüßte der DRW bei seinem Clubabend am 05.11.2019 die an der Reise aus Russland teilnehmenden Delegierten.

Nach einer Kurzvorstellung unseres Clubs durch Herrn Dr. Thomas Heidemann begrüßte der Leiter der Delegation, Herr Wladimir Nikitenko, Direktor der Filiale West der AHK in St.Petersburg alle Anwesenden und unterstrich das Ziel der Reise „Industrie 04“, welche mit dem Treffen im DRW-DUS begann:

„Technische Grundlage für eine Industrie 04 sind intelligente und digital vernetzte Systeme, in denen Menschen, Maschinen und Logistik miteinander kommunizieren und kooperieren. Mit einer innovativen Forschungslandschaft und engen Vernetzung innerhalb der Metropolregionen profitiert gerade NRW von dieser Entwicklung und etabliert sich als Vorreiter in digitalen Lösungsansätzen.“

„Was auf digitaler Ebene … die Industrie 4.0 ausmacht“ ist „: sich vernetzen, das Gespräch mit den richtigen Kommunikationspartnern suchen, die richtigen Fragen in einem Übermaß an Informationen zu stellen.“

Das Vernetzen und die Kommunikation miteinander war dann letztlich auch das Ziel dieses etwas anderen Clubabends, in dem der DRW wieder einmal die Plattform für deutsch-russischen Austausch war, die er eben auch sein will.

Die Teilnehmer der Delegation waren:

  1. ALPE Consulting – Diestleistunge in der Implementierung, Wartung und Betreuung von SAP-Lösungen; u.a. www.alpeconsulting.ru
  1. BauTex – russisch-deutsche Firma zur Herstellung von Produkten aus Glasfaser www.bautex.ru
  1. Wilo Rus – Hersteller von Pumpenausrüstung für Haushalts-, Kommunal-, Bau-, Industrie- und Wasseranwendungen www.wilo.ru
  1. Rödl & Partner- Rechtanwälte, Steuerberater, Unternehmens- und IT-Berater und Wirtschaftsprüfer www.roedl.net
  1. Roto Frank – Hersteller von Fenster- und Türbeschlägen www.roto.ru
  1. Zentrum für effiziente Produktionslösungen – Spezialisierung auf die Steigerung der Produktivität und Metallbearbeitungsmaschinen russischer Unternehmen www.cepr.ru

(Text: Maria Meyer, Dr. Thomas Heidemann)

Sommerfest des DRW: Russische Tradition trifft französische Lebensart

Nachdem die Gluthitze dieses Jahres schon ein paar Tage Vergangenheit war, bestand Gelegenheit für unsere Mitglieder und Freunde, die Ereignisse des Sommers noch einmal bei unserem Sommerfest Revue passieren zu lassen.
Unser Vorsitzender Sergej Münch stellte exklusiv den in seinem Atelier
kreierten Club-Wodka „DRW“ vor. Das eine oder andere Clubmitglied war an der Gestaltung dieses Kunstwerks beteiligt, das sich aus deutschen und
russischen Grundstoffen zusammensetzt und mit kreativen Ideen glänzen kann.
Keinen Gegensatz zum russischen Klassiker der hochprozentigen Getränke
bildete die raffinierte, abwechslungsreiche französische Küche des Abends. Die von Vorstandmitglied Thomas Heidemann direkt aus Frankreich mitgebrachten, dazu ebenfalls passenden Anjou-Weine haben sicher bei dem einen oder anderen Alexandre-Dumas-Leser Erinnerungen wach werden lassen. So konnten wir es uns auf der Dachterrasse und in den Räumen der Kanzlei CMS gut gehen lassen und den Spätsommer entspannt und angeregt genießen.

(Text: Rainer Birke)

11.07.2019 Firmenlauf B2Run 2019

Am 11. Juli 2019 nahm das Läuferteam des Deutsch-Russischen Wirtschaftsclubs schon zum fünften Mal am Düsseldorfer Firmenlauf teil.

28.06.2018  Firmenlauf B2Run 2018 

In diesem Jahr war es bereits die vierte erfolgreiche Teilnahme, alle kamen mit beachtlichen Zeiten ins Ziel und brachten dem DRW ein tolles Mannschaftsergebnis mit nach Hause.

(Fotos: Victoria Karnaukhova; Text: Victoria Karnaukhova)

————-

07.06.2018 DRW-Clubabend „20 Jahre Deutsch-Russisches Managerfortbildungsprogramm – eine Erfolgsgeschichte“ mit Herrn Ronald Schulz, Senior Project Manager bei der GIZ GmbH, Bonn.

Im Jahre 1998 wurde anlässlich eines Besuchs des damaligen deutschen Bundeskanzlers Helmut Kohl in Russland eine Vereinbarung mit dem russischen Präsidenten Boris Jelzin über die Schaffung eines Fortbildungsprogramms für junge russische Manager getroffen, die in Deutschland durch eine Kombination von Kontakt- und Geschäftsanbahnung mit betriebswirtschaftlicher Qualifizierung befähigt werden sollten, die Anpassung Ihrer Unternehmen an die Marktwirtschaft aktiv mitzugestalten. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) ist vom Bundewirtschaftsministerium mit der Koordinierung des Programms beauftragt. In seinem Vortrag berichtete Herr Schultz über die aktuelle Situation, Förderinstrumente für das Russlandgeschäft sowie über 20 Jahre Erfahrung mit dem Programm in Russland.

(Fotos: Victoria Karnaukhova; Text: Dr. Andrea Gebauer, Victoria Karnaukhova)

————-

12.04.2018 DRW-Clubabend „Kurzfristig vermieten – langfristig profitieren“ mit der Startup-Unternehmerin Dr. Tatiana Chapovalova, Gründerin der Firma BESPACED.

„Ich liebe  die Stadt, ich liebe das Leben in der Stadt und ich liebe es, ein Produkt zu entwickeln, welches das Leben in jeder Stadt erleichtert und viel spannender macht“, erläutert die Gründerin des Düsseldorfer Startups BESPACED Dr. Tatiana Chapovalova den Grund für die Entstehung Ihres Unternehmens. Sie wurde im Kaukasus geboren, hat in Deutschland und in Österreich studiert und in der Schweiz promoviert. Sie hat große strategische Projekte bei DaimlerChrysler, BASF und PricewaterhouseCoopers geleitet und seit Juni 2017 leitet sie ihr eigenes Unternehmen. BESPACED bietet tausende ausgefallene Kurzzeit-Locations für Business Events jeder Art in Düsseldorf, Frankfurt, Köln, Kopenhagen und Amsterdam zur Echtzeit-Buchung an. Am 12. April 2018 stellte Frau Dr. Chapovalova ihre Plattform vor und erzählte über ihre Erfahrungen als Startup-Unternehmerin.

(Fotos: Victoria Karnaukhova; Text: Dr. Tatiana Chapovalova, Victoria Karnaukhova)

————-

08.03.2018 DRW-Mitgliederversammlung und erstes DRW-Jubiläum

(Fotos: Juri Betger)

————-

15.02.2018 DRW-Clubabend mit den richtigen Experten

Herr Gorchakov (Raiting-Agentur Expert GmbH) ist ein leitender Experte im Bereich der Bewertung der Landes-, Banken- und regionalen Kreditratings. In seinem Vortrag Am 15. Februar 2018 erläuterte er die Methodik des Kreditratings, berichtet über die Anwendung und Regulierung der Kreditratings in Russland und in den EU-Ländern, sowie machte eine Vergleichsanalyse der Kreditratings in den GUS-Staaten.

(Fotos: Juri Betger, Victoria Karnaukhova)

————-

14.12.2017 Weihnachtsessen auf dem Kö-Weihnachtsmarkt am 14. Dezember 2017

Ein schöner vorweihnachtlicher Abend in der Füchschen-Alm auf der Königsallee.

(Fotos: Victoria Karnaukhova)

————-

09.11.2017 Die Otto Group Russia – Vortrag von Frau Kerstin Dauenheimer am 9. November 2017

Russland – ein Wachstumsmarkt? Frau Kerstin Dauenheimer, Managing Director von Bonprix, einer der zentralen Marken der Otto Group Russia, ließ daran keinen Zweifel aufkommen, als sie ihr Unternehmen und ihre Arbeit in Russland in der aktuellen Marktsituation vorstellte. Seit 1990 ist die Otto Group in Russland mit fast 1.600 Vollzeitbeschäftigten aktiv und konnte sich mit den Marken OTTO, Witt, Quelle und Bonprix die Führungsposition des Online-Handels in Russland erarbeiten…

(Fotos: Juri Betger, Victoria Karnaukhova, Text: Dr. Rainer Birke)

————-

14.9.2017  „Eine andere Sicht. Kulturelles, Geschichtliches und Aktuelles zum schwierigen Partner Russland“

Herrn Fritz Pleitgen gelang es in seinem Vortrag einen Bogen zwischen historischen Hintergründen und der heutigen Entwicklung zu spannen. Er erinnerte an die geschichtlichen, politischen und geographischen Besonderheiten dieses Flächenstaates und mahnte beim Umgang mit Russland diese Besonderheiten auch zu berücksichtigen. Sein Vorschlag ist der Aufbau einer Sicherheitsarchitektur für Europa gemeinsam mit Russland. Dazu ist das schnelle Ende des Krieges in der Ukraine notwendig. Der Journalist betonte, dass Russland, aufgrund seiner Rohstoffe ein idealer Wirtschaftspartner für Deutschland ist. Deshalb sollten die Wirtschaftskooperationen mit Russland wieder vertieft werden. Im Anschluss an den Vortrag hatten die Zuhörer noch ausreichend Gelegenheit Fragen zu stellen und Meinungen auszutauschen.

(Fotos: Juri Betger, Text: Simone Sarodnick)

————-

06.07.2017 DRW-Sommerfest 2017 gemeinsam mit den Teilnehmern des 3. Businessseminars für russischsprachige Unternehmer/-innen „Leben und Arbeiten in Düsseldorf“

Beim Gastgeber CMS Hasche Sigle feierten wir unser diesjähriges Sommerfest zusammen mit den Teilnehmern des 3. Businessseminars „Leben und Arbeiten in Düsseldorf“, welches von NRW.Invest und der Stadt Düsseldorf organisiert wurde.

(Fotos: Juri Betger, Text: Simone Sarodnick)

————-

30.06.2017 Vorstellung des „cycling project“ im Rahmen der Tour de France mit dem Grand Depart in Düsseldorf

Seit vielen Jahrzehnten besteht eine besonders enge Verbindung zwischen der Marke Alpecin und dem Radsport. Herr Harguth ist als Mitglied der Geschäftsleitung und executive director für den Vertrieb in Europa, den strategischen Mediaeinkauf und unter anderem auch für Sportsponsoring verantwortlich. Herr Ludewig ist Sportmarketing Manager bei Dr. Wolff. Außerdem fuhr er 9 Jahre als Profi für verschiedene Radsportteams. Er nahm an der Tour de France mehrmals teil und feierte mehrere Erfolge. Herr Harguth und Herr Jörg Ludewig erzählten mit viel Passion wie sich die Projektpartnerschaft mit dem Team Katusha Alpecin gestaltet und wie die aktuellen Vorbereitungen auf den Grand Depart der Tour de France in Düsseldorf aussehen.

(Fotos und Text: Simone Sarodnick)

————-

11.05.2017 „Moskauer Tage in Düsseldorf“

Mitglieder und Freunde unseres Vereins waren zur Präsentation der Moskauer Stadtregierung „Moskau als Wirtschafts- und Investitionsstandort“ am Donnerstag, dem 11.05.2017 um 17 Uhr in den Wirtschaftsclub Düsseldorf (Blumenstr. 14, 40212 Düsseldorf) eingeladen. Die Veranstaltung wurde im Rahmen der Moskauer Tage in Düsseldorf 2017 durchgeführt. Es sprach Herr Sergej E. Tscherjomin, Minister der Moskauer Regierung, Leiter des Departements für außenwirtschaftliche und internationale Verbindungen Moskaus. Die Veranstaltung wurde von der Landeshauptstadt Düsseldorf, der IHK Düsseldorf, dem Russland Kompetenzzentrum sowie unserem Deutsch-Russischen Wirtschaftsclub unterstürzt.

(Fotos: Juri Betger, Text: Simone Sarodnick)

————-

06.04.2017 „Die Flucht Edward Snowdens nach Moskau“

Der investigative Journalist Sönke Iwersen war am 06.04.2017 Gast beim Clubabend des Deutsch-Russischen Wirtschaftsclubs in Düsseldorf. Sönke Iwersen, der 2016 im Handelsblatt eine bis dato unbekannte Geschichte zur Flucht Edwards Snowden veröffentlichte, berichtete vor den circa 50 Zuhörern wie bettelarme Asylbewerber dem meistgesuchten Mann bis zur Flucht nach Moskau eine Bleibe in Hong Kong gaben. Die Veröffentlichung, die gleichzeitig die Zustände der Lebensbedingungen von Asylbewerbern in Hong Kong vor Augen führte, löste eine Welle der Spendenbereitschaft aus. Die Spenden sind dringend notwendig, denn jetzt droht den Asylbewerbern die Ausweisung aus HongKong, was lebensbedrohliche Folgen hätte.
Spendenkonto: https://www.gofundme.com/snowdenguardians

(Fotos: Juri Betger, Simone Sarodnick, Text: Simone Sarodnick)

————-

09.03.2017 „Unternehmerin sein – von der Idee bis zur Umsetzung“

Für diesen Abend konnten wir als Referentin Frau Inna Thomas Mitbegründerin und Rektorin des Fashion Design Instituts (FDI) gewinnen. Sie sprach zum Thema: „Unternehmerin sein – von der Idee bis zur Umsetzung“. Im Anschluss an den Vortrag gab es eine Diskussion zum Thema “Frauen im Business in Deutschland und in Russland”, die von der Publizistin und Trainerin für interkulturelle Kommunikation Frau Boll- Palievskaya (RG NRW e.V.) moderiert wurde.

(Fotos: Juri Betger)

————-

09.02.2017 Russland – Quo vadis?

Für diesen Abend konnten wir Herrn Dr. Hans-Friedrich von Ploetz als Referenten gewinnen. Herr Dr. von Ploetz kann auf eine langjährige Karriere im Auswärtigen Amt zurückblicken. Er war u.a. Botschafter in der Deutschen Botschaft in London und zuletzt deutscher Botschafter in Moskau. Nach seinem Ausscheiden aus dem diplomatischen Dienst blieb Herr Dr. von Ploetz Russland in verschiedenen Funktionen verbunden. Beim DRW-Clubabend sprach er zum Thema „Russland – Quo vadis?“. Er unterstrich, dass Europa und auch Deutschland Partner Russlands mit höchster Priorität sind und bleiben, auch im Vergleich zu Staaten wie China, der Türkei und Syrien. Die Lösung von Konflikten wie jenem in der Ukraine verlange nach mehr als einem bloßen Reagieren auf tagesaktuelle Ereignisse.

(Text: Rainer Birke, Fotos: Juri Betger)

————-

11.01.2017 „Neujahrsempfang im Hetjens Museum“

Unsere diesjährige Neujahrsfeier fand im Hetjens – Museum statt und schloss eine Führung durch die außergewöhnliche Ausstellung „Moskauer Glanz der Zarenzeit – Keramische Schätze aus dem Museum Kolomenskoje“ ein. Die Ausstellung enthält gerettete Keramikschätze aus fünf Jahrhunderten des Staatlichen Museums Kolomenskoje, das über die umfangreichste Sammlung russischer Dekorationskeramik verfügt und diese Glanzstücke als wertvolle historische Zeugnisse bewahrt.
Den kulinarischen Rahmen gestaltete das Restaurant „Stappen“ aus Düsseldorf für uns und bot uns einen Catering Service mit unterschiedlichen Köstlichkeiten an.

(Text: Simone Sarodnick, Fotos: Juri Betger)

————-

08.12.2016 „Weihnachtsfeier mit dem Rachmaninov String Quartet aus Sotschi“

Unsere Weihnachtsfeier stand in diesem Jahr ganz im Zeichen der klassischen Musik. An diesem Abend spielte für uns das Rachmaninov String Quartet aus Sotschi Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Pjotr Tschaikowski und Dmitri Schostakowitsch. Die Zuhörer waren ergriffen von der Virtuosität der Darbietung und dankten den Künstlern mit einem langen kräftigen Applaus. Im Anschluss an das Konzert gab es viel Gelegenheit zum Austausch untereinander und mit den Musikern.

(Text: Simone Sarodnick, Fotos: Juri Betger)

————-

26.10.2016 „Ouo vadis Russland? – Zwischen Duma-Wahl und Präsidentschaftswahl“

Ouo vadis Russland? – Zwischen Duma-Wahl und Präsidentschaftswahl“, so lautete  das Thema des Clubabends des Deutsch-Russischen Wirtschaftsclub e.V., der am 26. Oktober in Düsseldorf stattfand. Als Redner war  Herr Prof. Dr. h.c. Schulze, der lange Jahre die Friedrich-Ebert Stiftung in Moskau leitetet, eingeladen. Mit einem hohen Umfang an Hintergrundwissen erläuterte er den Zuhörern, wie die Ergebnisse der Duma-Wahl zu interpretieren sind und vor welchen Aufgaben die Regierung steht.

(Text: Simone Sarodnick, Fotos: Juri Betger)

————-

09.09.2016 „Russische Banken unter den aktuellen Bedingungen“

Die russische Bankenlandschaft unter den aktuellen Bedingungen war Thema des Clubabends des Deutsch-Russischen Wirtschaftsclub e.V., der am 9. September in Düsseldorf stattfand. Als Referentin konnte Frau Anna Golovenko, Geschäftsführerin des Moskauer Unternehmens “Europäisches Business Büro” gewonnen werden, die den Mitgliedern und Gästen des Deutsch-Russischen Wirtschaftsclub e.V. die aktuellen Strukturen, Besonderheiten und Zukunftsaussichten des russischen Bankensystems erläuterte.

(Text: Simone Sarodnick, Fotos: Juri Betger)

————-

Weitere Rückblicke der Veranstaltungen von 2013 bis 2016 finden Sie unter „Veranstaltungen“ im Archiv des jeweiligen Jahres.